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| Der Weg in die Politik |
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Für Parteien, auch die Grünen, habe ich mich zuerst
nicht sehr interessiert. Es gab andere Wirkungsmöglichkeiten.
Während der Schulzeit war das beispielsweise die Schülerzeitung
Steinschlag oder die Bürgerinitiative gegen eine Hochspannungsleitung
im Remstal.
In Tübingen schloss ich mich dem "Arbeitskreis Solidarität
Jetzt!" an und wurde AStA-Referent für Umwelt und
Verkehr. Mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung des
öffentlichen Nahverkehrs in Tübingen hatte ich rasch
anspornende Erfolgserlebnisse.
Erst 1996 trat ich den Grünen bei, blieb aber passives
Mitglied. Nach der Rückkehr von Australien mischte ich
zunächst lieber beim großen Studierendenstreik mit.
Doch Kohl musste weg, und so erlebte ich im Team von Winfried
Hermann meinen ersten Wahlkampf. Gleich darauf folgte Wolf-Dieter
Hasenclevers OB-Kandidatur in Tübingen, die mich bis zur
letzten Minute in Atem hielt. Ich hatte mich mit dem Politvirus
infiziert.
Seit Rot-Grün regiert, bestimmt nun die Politik meinen
Tagesablauf immer stärker. Bis zur Landtagswahl wird das
so bleiben. Danach sehen wir weiter... |
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